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Solarthermie für Fassade, Balkon, Hauswand und Giebel: die thermische Solarfassade EF

thermische Solarfassade EF50Für Immobilien, bei denen eine Montage von solarthermischen Kollektoren auf dem Dach nicht möglich ist (Reetdächer, Walmdächer, Gauben, Dachverschattungen, Siedlungsordnungen etc.) ist die Solarfassade EF entwickelt worden. Sie wandelt Sonnenlicht in solar Warmwasser oder solar Warmwasser für die Heizung um. Der Nutzen der Solarthermie ist enorm.

Jede Heizung kann mit der Solarfassade kombiniert werden. Durch optionale Pulverbeschichtung der Gehäuse ist eine perfekte optische Integration an Fassaden möglich. Der Einsatz ist vielfältig. Sie können einspaltig wie im Bild oder auch mehrspaltig montiert werden. Auch ideal als Balkonvariante (EF10) mit mehreren Elementen nebeneinander. Auf Flachdächern oder Gauben mit geringer Neigung ist dieses Variante der Kollektoren ideal. Im Bild links ist eine Solarfassade EF50 am Altbau zu sehen. Im ungedämmten Altbau liegt die solare Deckung bei 15% (Heizlast bei -16°C=15kW), bei einem Neubau nach KFW40 (Betonkernaktivierung, Heizlast bei -16°C=2,5kW) bei 65%. Alle anderen Gebäude liegen dazwischen.

Die Highlights der Solarfassade EF

Was macht die thermische Solarfassade EF so interessant?

Prinzip der Solarfassade

Normalerweise werden thermische Kollektoren auf dem Dach montiert. Abgesehen davon, das man damit näher an der Sonne ist, entziehen sich die Kollektoren den Verschattungen von kleinen Bäumen und Gesträuch und auch dem Blickwinkel des Bauherren. Dabei muss man doch zeigen, was man hat. Doch was ist eigentlich, wenn das Dach keine Südausrichtung hat, bereits mit Photovoltaik belegt ist, viele Dachfenster die Dachfläche zerstückeln oder das Dach nicht tragfähig ist? Man muss auf die Nutzung der kostenlosen Solarenergie nicht verzichten.

Die Lichtsituation

Während die Sonne um das Dach herumkreiselt, wird eine Fassade nur 6 Stunden lang beschienen. Die Sonne muß einfach erst mal um die Hausecke herumkommen, damit der Kollektor auch Leistung erbringen kann. Nun könnte man meinen, das Solaranlagen an Fassaden daher nicht gut wirtschaften und auf dem Dach besser aufgehoben wären. 6 Stunden Bescheinungsdauer entsprechen einem wandernden Sonnenwinkel von ca. 90°. D.h. 45° Südabweichung nach Ost und West. Mehr kann eine Solaranlage auf dem Dach auch nicht umsetzen, der Fehlwinkel ist einfach zu groß. Daher unterscheiden sich Dach- und Fassadenmontagen kaum im zeitlichen Verlauf.

Der Sonneneinstrahlungswinkel

Hat ein Dach z.B. eine Neigung von 38°, wäre das auch die Ausrichtung der Solaranlage zur Sonne. Eine Fassade hat einen Winkel von 90°. Würde man nun einen ungeeigneten Kollektor (Flachkollektor oder Heatpiperöhre ohne Abständerung) an die Wand schrauben, dann erbringt er aufgrund des Fehlwinkels sehr wenig Leistung. Die Solarfassade EF mit der querliegenden Vollvakuumröhre ist ohne Abständerung auf den Sonnenstand einstellbar, z.B. 60°. So läßt sich eine solare Heizungsunterstützung perfekt realisieren.

Der energetische Unterschied zwischen Dach- und Wandmontage

Betrachten wir zunächst die Sonnenhöhe (vom waagerechten Boden gesehen) zu den unterschiedlichen Jahreszeiten. Dieser beträgt im Winter ca. 20°, im Frühjahr und Herbst ca. 40° und im Sommer 60°. Für solar Warmwasser, also solare Brauchwassererwärmung wäre das Dach von 38° (waagerecht gesehen = 52°) mit einem Fehlwinkel von nur 8° perfekt. Die Leistung verringert sich Richtung kalter Jahreszeit. An der Fassade hätte man im Sommer einen Fehlwinkel von 15° bei einer Röhrenstellung von 45°.

Nun wird es interessant. Für eine solare Heizungsunterstützung werden im Schnitt 10-15m² Röhrenkollektorfläche angesetzt. Eine Dachanlage würde im Sommer 40kWh und im Winter lediglich 20kWh pro Sonnentag erwirtschaften. Im Sommer wird Überwärme produziert, die durch viel Speicher aufgenommen werden muß. Alternativ werden Stillstände der Anlage hingenommen. Im Winter reicht die Energie nicht aus. An der Fassade ist es genau umgekehrt. Durch den einstellbaren Winkel der Vollvakuumröhre von z.B. 60° werden im Sommer akzeptable 20 kWh und im Winter 40 kWh pro Tag produziert. Im Sommer wenig, im Winter viel. Genau dieser Umstand macht Fassadenanlagen mit der Solarfassade EF so interessant.

Live-Daten der Solarfassade EF heute:

Größen und Leistungen

Durch die umfangreiche Kombination der Anzahl der Röhren ist jede Giebelgröße gut ausnutzbar. So läßt sich ein Element zwischen zwei Fenstern positionieren, z.B. einspaltig die EF50 (siehe Titelbild). Haben Sie eine große freie Fläche, lassen sich zwei Elemente in zwei Spalten montieren. Haben Sie nur eine geringe Höhe zur Verfügung und dafür eine komplette Hausbreite oder einen Balkon, können mehrere Elemente nebeneinander verwendet werden. Bei Balkonbrüstungen ist darauf zu achten, das die Solaranlage keine Geländerfunktion übernimmt.

Typ Fläche kWp Röhren Höhe Breite
EF20 3,3 m² 1,6 20 1,50 m 2,20 m
EF30 4,9 m² 2,4 30 2,25 m 2,20 m
EF40 6,6 m² 3,2 40 3,00 m 2,20 m
EF50 8,3 m² 4,0 50 3,75 m 2,20 m
EF60 9,9 m² 4,8 60 4,50 m 2,20 m
Solarfassaden können auch liegend auf einer Gaube oder der Garage montiert werden.

Lieferumfang und Förderung der thermischen Solarfassade EF

Röhrenkollektoren mit unterschiedlichen Röhrenanzahlen je nach Abmaßen bzw. Leistungsgrößen mit der Narva-Vollvakuumröhre. Die Solarfassade EF ist als Zusammenstellung zu betrachten. Die einzelnen Solarkollektoren sind BAFA förderfähig (Akotec OEM Vario DF). Der Vor-und Rücklaufanschluß ist standardmäßig in 18er Cu blank ausgeführt. Dazu gibt es eine technische Information und Aufbauanleitung.

als Alternative: Akotec OEM Vario - Solarthermie auf dem Dach mit Überhitzungsschutz

Heatpipe-Vollvakuumröhre Akotec OEM VarioDie klassische Variante Solarkollektoren zu verbauen, ist auf dem Dach. Die Hausdächer sollten nach Süden ausgerichtet sein und auch genügend Platz bieten. Besonders im Frühjahr und im Herbst ist die Solarheizung besonders attraktiv. Die Sonne kommt - die Heizung steht. Je nach montierter Fläche und System lassen sich Heizkosten bis zu 50% und mehr einsparen.

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Fragen und Antworten


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