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Heizsystem Holz-Solar / Gas-Solar-Kamin

Ein Heizung mit bestehendem Kamin kann um eine Solaranlage leicht erweitert werden. Ist ein interner Wärmetauscher bereits vorhanden, gestaltet sich die Erweiterung sehr einfach.

Die einfache Erweiterung des bestehenden Systems mit Solar und Kamin in Rücklaufanhebung

Soll ein wasserdurchflossener Kamin oder eine Solaranlage eingebunden werden, ist in jedem Fall ein weiterer Speicher erforderlich. Dieser nimmt die Kamin- bzw die Solarwärme auf und gibt sie später wieder ab.

Wie im Bild zu sehen ist, wird lediglich die Rücklaufleitung des Heizkessels aufgetrennt und über ein 3-Wegeventil der Pufferspeicher dazwischen geschaltet. Solaranlage und Kamin versorgen den Speicher. Die Gasheizung muß zusehen, wie sie mit den Temperaturen klar kommt. Sie ergänzt den thermisch notwendigen Rest.

Das System funktioniert zuverlässig und hinreichend gut. Es ist in Verbindung mit Brennwertgeräten gänzlich ungeeignet.

Wie im Bild zu erkennen, treffen verschiedene Temperaturniveaus aufeinander. Das sind auf der:

Erzeugerseite:
1. Gas-Ölheizung: variable 40-60° für den Heizkreis, 65° Boilerladetemperatur für den Trinkwasserspeicher
2. Kamin, Pelletofen, Holzvergaser: je nach System eine feste Temperatur, z.B. 85°C
3. Solaranlage: variable Temperatur je nach Sonnenangebot von 30-90°C, dazu ist ein noch Wärmetausch notwendig

Verbraucherseite:
1. Heizkreise Fußbodenheizung ca. 35°, Wandheizkörper ca. 40-60°, je nach Außentemperatur und Dämmung
2. Trinkwasserentnahme bei max. Speicherladung 60° (es wird immer kalt zugemischt)

Bereits jetzt erkennt man die Problematik: verschiedene Temperaturanforderungen in unterschiedlichen Mengen richtig zu verteilen. Der richtige Weg: Ein Speicher für alles und Wärme richtig positionieren.

Variante 1: Der Hygiene-Kombispeicher

Hygiene Kombispeicher für Heizung und WarmwasserHygiene-Kombispeicher sind Pufferspeicher mit einem Edelstahlwärmetauscher. Die Warmwasserbereitung erfolgt nach dem Durchlauferhitzerprinzip. Speichergrößen sind 500, 800 und 1000 Liter sind oft im Einsatz. Der Speicher selber ist mit Heizkreiswasser befüllt und gibt bei einem Trinkwasserdurchlauf die Wärmeenergie an den schlangenförmigen unverrostbaren Wärmetauscher ab, der dann das kalte Trinkwasser erwärmt. Was ist nun der entscheidene Vorteil gegenüber dem Standspeicher? Die Füllmenge des Trinkwassertauschers beträgt je nach Größe wenige 10 Liter. Diese sind schnell verbraucht, sodaß man von frisch gezapften Wasser sprechen kann. Die Legionellenproblematik rückt in den Hintergrund. Einen solchen Speicher stellt man natürlich nicht aus Spaß an der Freude auf, er wird vielmehr in Verbindung mit Wärmeerzeugern, die einen Speicher benötigen, montiert. Das sind in erster Linie Solaranlagen, Holzvergaser und Pelletöfen. Der energetische Vorteil liegt hierbei klar auf der Hand. Die Speichertemperatur kann wesentlich geringer sein als die Temperatur in einem kleinen Trinkwasserspeicher. Den Vorteilen stehen natürlich auch Nachteile entgegen. Neben dem höheren Platzbedarf und den höheren Anschaffungskosten ist die hydraulische Anbindung ein maßgeblicher Faktor für die Effizienz. Lange Trinkwasserwärmetauscher zerstören die Schichtung bei Trinkwasserentnahme. Die Erhaltung ist wiederrum beim Einsatz von Holzvergasern und Pelletkesseln wichtig. Doch auch hier gibt es eine bessere Lösung.

Variante 2: Der Pufferspeicher mit Frischwasserstation

Pufferspeicher mit Frischwasserstation für WarmwasserWie bereits beschrieben, benötigen Holzkessel einen Pufferspeicher. Diese haben eine konstante Vorlauftemperatur von 80-90°C. Die Wärme schichtet sich von oben nach unten. Damit die Speicher optimal beladen wird, darf diese Schicht nicht zerstört werden.

Bei zusätzlichem Anschluß von Solaranlagen ist der Betrieb von Trennstationen notwendig. Alternativ kann die Solaranlage auch im Wasserbetrieb betrieben werden (nur Röhre, keine Flachkollektoren). Dabei wird der Vorlauf an den oberen Teil des Speichers angeschlossen. Ein entscheidenes Kriterium ist die Programmierung auf eine Zieltemperatur. Wird die Zieltemperatur nicht erreicht, erfolgt eine Schichtung in einen anderen Bereich. Somit kann die Schichtung erhalten werden und die Solaranlage auch als Konkurrenz zum Holzkessel agieren. Nach dieser Vorgehensweise sichert man sich einen "heißen" Bereich, mit dem man etwas anfangen kann. 50 Liter 90°C heißes Wasser entspricht genau 150 Liter mit 30°C. Leider kann mit dem lauwarmen Wasser keiner etwas anfangen, mit 90°C schon. Das ist genau der Ansatzpunkt für die verwendete Frischwasserstation.

Das Gesamtsystem Holz, Solar und Gas mit Zentralspeicher

Das Bild zeigt ein komplettes Heizsystem, das nach Belieben mit Wärmeerzeugern und Speichern erweitert oder abgerüstet werden kann. Das Prinzip: Alle Komponenten treffen sich über die Temperaturen zentral im Speicher und können somit miteinander kommunizieren. Eine zentrale Regelung steuert die Anlage. Sie enthält die Komponenten: Solaranlage mit oder ohne Trennmodul, Gasheizung, Kamin bzw. Pelletofen, gemischte Heizkreispumpengruppe(n), Frischwasserstation und die zentrale Regelung mit Wärmemengenzählern.

Diese Anlage wird von uns favorisiert gefertigt und verbaut. Die genaue Hydraulik und die Steuerung werden hier nicht veröffentlicht. Alle Komponenten können vormontiert auf einem Rack steckerfertig geliefert werden. Dadurch minimiert sich die Montagezeit im Keller oder Hauswirtschaftsraum auf einen Tag. Der Kamin bzw. die Solaranlage muß nicht sofort angeschlossen werden. Sie kann nachgerüstet werden. Dieses System ist das effizienteste seiner Art und zugleich das baulich aufwendigste. Jedoch "unterhalten" sich alle Wärmeerzeuger miteinander. Die Gasheizung bleibt aus, sobald der Speicher anderweitig erwärmt wird. Heißes Wasser der Boilerladung zirkuliert nach oben, während sich eine Temperaturschichtung des Heizkreiswassers aufbaut. Die Solaranlage schaltet seine zwei Bereiche nach Sonnenangebot. Der Kamin speist generell oben ein und zerstört nicht die Schichtung. Die Frischwasserstation entnimmt generell von oben und gibt absolut kaltes Wasser unten in den Speicher. Die thermische Schichtung bleibt erhalten. Die Heizkreise entnehmen bedarfsgerecht aus dem Speicher. Insgesamt läuft die Gasheizung ruhiger und taktet nicht mehr so viel. Der Platzbedarf des gezeigten Systems mit Speicher beträgt lediglich 1m x 1,7m Grundfläche (ohne Therme und Kamin).

Heizsystem mit der Haustechnikstation HTS

Gern können Sie sich unsere Kurzinformation "Heizsystem HS" als pdf downloaden. Über ein Feedback freuen wir uns immer.

Das sind die Highlights

Für diese Variante bieten wir einen kompletten Systembausatz "Haustechnikstation HTS" an. Er enthält alle notwendigen Baugruppen auf einem Rack. Sie sind verrohrt und verkabelt. Der Systembausatz wird speziell auf Ihre Heizungsanlage und die zukünftigen Wünsche zugeschnitten. Eine Raumplanung ist erforderlich. Mit dem Bausatz wird weitestgehend garantiert, das der gesamte Heizungsumbau innerhalb eines Tages fehlerfrei durchgeführt werden kann. Sprechen Sie uns dazu telefonisch an.

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