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Die Sonne als Strahlungsquelle

Im Inneren der Sonne laufen Kernfusionsprozesse ab, bei denen Wasserstoffatome zu Heliumatomen verschmelzen. Dabei entsteht eine Temperatur von ca. 15 Millionen Grad Celsius. An der Oberfläche der Sonne beträgt die Temperatur nur noch 5500 °C, die in Form von Strahlung abgegeben wird, wobei die Intensität dieser einer Leistung von 63 MW/m² entspricht. Aufgrund der Entfernung zur Erde von rund 150 Mio. km reduziert sich die Strahlungsleistung auf eine Bestrahlungsstärke von 1367 W/m². Dieser Wert ist ein festgelegter Wert und wird Solarkonstante genannt. Im südlichen Deutschland verzeichnen wir eine Stärke von ca. 1200 W/m², im Nordwesten hingegen nur 950 W/m². Der Berliner Raum strahlen ca. 1020 W/m² ein.

Stellen Sie sich vor, Heizöl läuft vom Dach herunter

Ein grausamer Gedanke. Es ist aber so. Umgerechnet strahlen pro m² Fläche und Jahr ca 100 Liter Heizöl auf Ihr Dach in Form von Sonnenenergie. Bei 10 m² genutzter Fläche sind das schon 1000 Liter Heizöl. Keiner würde auf die Idee kommen, dieses ungenutzt versickern zu lassen. An den Regenfallrohren würden statt der Regentonnen sofort Ölfässer stehen. Die Dachfläche würde erweitert werden, um noch mehr Energie zu gewinnen. Nun ist aber die Solarenergie keine anfassbare Energie im klassischen Sinne. Sie muß in Wärme umgewandelt werden.

Aus 10 m² Dachfläche lassen sich also unter Beachtung des Wirkungsgrades 500 Liter Öl bzw. 500 m³ Gas in Form von direkter Wärme gewinnen. Das ist doch was.

und nun hätte ich gern ein Angebot